3 Jodeln
 
 
 
 
 

Jodel, Joik und Jucheza

 

Hoeho, dareie ho....aus tiefstem Herzen singen

Mitnander jodeln - vom Gipfel- bis zum Hochzigjodler, vom Drahna bis zum Mahner , - Jodler und Ludler aus Österreich, der Schweiz und aus dem Allgäu aber auch den einen oder anderen Joik der Samen, einen Pygmäenjodler, den Trall der Polska oder Gesänge, wie sie die afrikanischen Frauen beim Maisstampfen und kochen am Feuer singen.

Gemeint ist dabei nicht das akrobatische Kunstjodeln sondern das Singen 2 - 4 stimmiger Jodler manchmal in Kombination mit Bewegung oder Alpenpercussion (z.B. Besen).
Im „Circlejodling" –„ Komposition ausm Stehgreif" mit 4 oder mehr Stimmen im Kreis begegnen wir zudem noch Rhythmus und Improvisation – eine wunderbare Spielwiese fürs gleichzeitige Hören mehrerer Stimmen und kommunikative Zusammensingen & Spielen.
Aufwärmen, eintönen, uns auf unsere Wurzeln zu besinnen wird uns längeres Singen und Jodeln erleichtern und uns Spaß, Ausdauer, Freude und Sicherheit dabei ermöglichen!

Hierzuland und heutzutag kennen wir den Jodler oder Wullaza, Dudler oder Almer als gemeinsames Singen meist ohne Text, an dem alle teilhaben - ursprünglich aber als Gesang der Hirten, Köhler, Sammler, Waldarbeiter in allen bergigen Regionen der Welt, um unwegsame Gebiete zu überbrücken – von Alm zu Alm - und als Lockruf für Senner, die Herden zu rufen.
Gejoikt wird zu den Stimmen der Natur, für Tiere oder bestimmte Landschaften.
All diese alten Gesänge stehen für tiefe Verbundenheit mit der Natur und untereinander.

Besonders am Herzen liegt mir beim Singen mit Menschen Freude und Sicherheit im Ausdruck im Fokus auf Kontakt, Kommunikation und Kooperation.